Der Krieg der Sterne – Stadtrandgedanken https://blog.michaelspieler.eu Mon, 14 May 2018 22:00:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.3.8 Star Wars: Die letzten Jedi https://blog.michaelspieler.eu/2017/12/13/star-wars-die-letzten-jedi/ Wed, 13 Dec 2017 21:15:37 +0000 http://blog.michaelspieler.eu/?p=688 Star Wars: Die letzten Jedi weiterlesen]]> Wie schon bei „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ , handelt es sich hierbei um eine spoilerfreie Kritik zu „Star Wars: Die letzten Jedi“.

„Lass die Vergangenheit sterben. Töte sie. Wenn es sein muss.“

„Star Wars: Die letzten Jedi“ ist einer der überraschendsten Filme, die ich je gesehen habe. Unvorhersehbar und dadurch unfassbar aufregend. Visuell nimmt man sich nach „Rogue One“ selbst die Butter vom Brot und man konnte an einer ganz bestimmten Stelle, eine Nadel im Saal fallen hören, so still war es.

Emotional ist der Film erstaunlich tief für einen Abenteuer/Fantasy/Scifi/Action-Film, wobei Mark Hamill den besten Luke Skywalker jemals spielt. Die gesamte Besetzung ist perfekt gecastet, aber das war sie auch schon für Episode VII. Carrie Fishers Szenen sind natürlich brillant – ihre Generalin Solo IST der Widerstand. Gleichzeitig überkommt einen eine gewaltige Melancholie, sie bei ihrem letzten Auftritt zu sehen. Rey und Kylo Ren. Meine Güte sind Daisy Ridley und Adam Driver gut! Ihre komplexe Chemie treibt den ganzen Film an.

„Die letzten Jedi“ ist eine Spur zu lang und man merkt diese Zeit. Ihr kennt es, wenn ich, oder andere Schreiben: „Das waren 150 Minuten, aber die waren im Flug vorüber?“ Hier merkt man die Zeit schon. Geschuldet ist das meiner Meinung nach einer speziellen Seitengeschichte, die an sich interessant ist und die weit entfernte Galaxis vor langer, langer Zeit bereichert, aber an „Die letzten Jedi“ mehr oder weniger angehängt wirkt. Als hätte Regisseur Rian Johnson nicht so ganz gewusst, was er mit einigen Charakteren machen soll, die er von J.J. Abrams geerbt hat. Und seien wir ehrlich es sind derer eine Menge. Diese Geschichte hätte einen eigenen Film füllen können, ist aber ultimativ ohne Konsequenz für unsere Helden und Bösewichte.

Rian Johnson ist im besten Sinne frech mit den Konventionen eines Star-Wars-Films umgegangen. Er lockt einen in eine gedankliche Richtung, nur um das Geschehen dann um 180° zu drehen. Jedes Mal, wenn Du denkst, Du weißt was passieren wird, wirst Du eine Überraschung erleben. Dieser Film ist ganz eindeutig ein Star-Wars-Film, aber eben auch sehr eindeutig ein Rian-Johnson-Film, indem er seine Figuren das Genre kommentieren lässt. Die Weltraumoper, die sich ihres Status als solche bewusst ist. Das macht das Ganz sehr modern und bringt einen Humor mit, den man mögen muss, der aber nicht so weit weg ist, von dem was wir schon in „Das Erwachen der Macht“ z.B. von Poe Dameron gewohnt sind.

Es gibt ein paar – für mich persönlich – unbefriedigend behandelte Aspekte, die tatsächlich keine Auswirkung auf die eigentliche Geschichte haben, aber für Fans eben doch interessant gewesen wären. Aspekte die Johnson, wenn er sie behandelt hat, am Rande hat fallen lassen. Es wird sicher nicht nur mir so gehen, denn schaut man sich beispielsweise YouTube an, ist es voll mit Videos über Fantheorien, die „uns“ seit Dezember 2015 über Wasser ge- und den Hype aufrecht erhalten haben. Das kam Disney also ganz gelegen, nicht konkreter zu werden und nun fühlt es sich wie ein kleiner Schlag vor den Kopf an.

„Star Wars: Die letzten Jedi“ hat Anleihen an „Das Imperium schlägt zurück“ UND „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, aber alles ist nicht einfach plump geklaut oder 1:1 übernommen, um einen Nostalgiefaktor zu befriedigen. Es mag zuerst widersprüchlich klingen, aber obwohl die Charaktere hier eher einen Schritt zur Seite gemacht haben, hat das gesamte Franchise mit Episode VIII einen gewaltigen Schritt vollzogen. Es hat sich endgültig vom Ballast der Vergangenheit befreit, ohne respektlos zu werden und kann in Epsiode IX ganz eigene Wege gehen. Vielleicht wird J.J. dann einige der Fragen, die er selbst offen gelassen hat doch noch befriedigend beantworten.

Johnson hat hier viele kleine Ideen, Einfälle und Wendungen aneinandergereiht und sehr befriedigend miteinander verbunden. Es ist ein Star-Wars-Film. Aber keiner wie ich ihn bisher gesehen habe. Er strahlt auch eine gewisse Eleganz aus, einen Stil, der seine Schöpfer überdauern wird. Die Originaltrilogie kann man sich heute ansehen und die funktioniert einfach und sie wird für künftige Generationen funktionieren. Die Prequeltrilogie (bis auf Epsiode III vielleicht) sieht jetzt schon sehr altbacken und computerspielmäßig aus und es fehlt ihr auch dieses epische Gefühl. Ganz im Gegenteil zu „Die letzten Jedi“. Vieles davon ist sicherlich den Effektmeistern geschuldet, die erneut sehr viele praktische Effekte eingesetzt haben und viel vor Ort gedreht wurde. Die Stadt Canto Bight ist z.B. das wunderschöne, umgestaltete Dubrovnik, das ja auch schon als Kulisse für Königsmund in der Serie „Game of Thrones“ herhalten durfte.

„Star Wars: Die letzten Jedi“ ist kein perfekter Film, aber er ist extrem unterhaltsam, hat Humor, der für mich funktioniert, Charaktere, die für mich wirklich wichtig sind und um meine erste Reaktion nach dem Film wiederzugeben: „Ich habe so etwas noch nie gesehen.“ Man muss nach dem Kinobesuch einfach erst Einmal sehr sehr viel verarbeiten und darüber schlafen. Diesen Text hätte ich direkt danach auf keinen Fall schreiben können. Wenn ihr mit einer anderen Meinung aus dem Film kommt, werdet ihr aber sicher nicht umhinkommen, ihm zu bescheinigen interessant zu sein. Es ist etwas über das man reden will, weil er so viele Aspekte hat, die einem sonst den Kopf explodieren lassen. Es lohnt sich auf jeden Fall, noch ein zweites Mal dafür ins Kino zu gehen. Ich bin mir sicher, noch mehr zu entdecken, das beim ersten Mal in der Detailfülle untergegangen ist.

Habt keine Angst vor den Porgs. Porgs sind Liebe.

 

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Rogue One – A Star Wars Story https://blog.michaelspieler.eu/2016/12/15/rogue-one-a-star-wars-story/ Thu, 15 Dec 2016 02:18:44 +0000 http://blog.michaelspieler.eu/?p=595 Rogue One – A Star Wars Story weiterlesen]]> „Wir haben Hoffnung. Rebellion ensteht aus Hoffnung“

Da ist er nun. Lucasfilms zweiter Star-Wars-Anlauf unter der Regie von Disney. Ein eigenes, neues Ensemble, aufgestockt mit wiederkehrenden Charakteren aus der Zeit der Klonkriege und der Originaltrilogie. Sie alle tummeln sich, kurz vor den prägenden Ereignissen um einen frustrierten Farmjungen, auf einem weit entfernten Wüstenplaneten im Äußeren Rand, in der Galaxie. Die Galaxie befindet sich im eisernen Griff des Imperiums und eine Allianz von Rebellen ist der einzige Widerstand. Der Bürgerkrieg ist in vollem Gange, als die Allianz Wind von einem Waffentest bekommt, der ihr Ende einläuten könnte.

„Rogue One“ folgt dem Weg von Jyn Erso, die als Kind ihrer Eltern beraubt wurde. Ihre Jugend verbrachte sie bis zum 15. Lebensjahr mit einem Freund der Familie, der sie so gut es ging großzog, von dem sie aber eigentlich nur kämpfen lernte. Saw Gerrera, der in den Klonkriegen als Widerstandskämpfer auf Onderon gegen die Besatzung durch die Separatisten kämpfte („The Clone Wars“, Staffel 5, Folgen 2-5), ist als Extremist bekannt und dieser Ersatzvater. Wer sich ein bisschen einstimmen möchte, hier ist die komplette Trailerschau (deutsch):

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https://www.youtube.com/playlist?list=PLSHYBRnzNUK5ng8OQaz3bkUbl9o7FDUrk

„Rogue One“ ist eindeutig Star Wars, aber doch eine Spur anders. Viele werden es mit „Das Imperium schlägt zurück“ vergleichen und „düster“ oder „schmutzig“ nennen. Dabei zeigt es nur ganz deutlich den Krieg im Krieg der Sterne. Was er mit Menschen macht, was das Partisanenleben für Opfer fordert und auch wie die einfachen Schablonen für Gut und Böse durch die pure Notwendigkeit zu Überleben verschwimmen. Diego Lunas Figur Cassian Andor z.B. ist Spion für die Rebellenallianz und muss auch moralisch fragwürdige Entscheidungen treffen, um seine Missionen abzuschließen. Nie zuvor wurde im Star-Wars-Universum dieses Thema der Aufgabe der eigenen Menschlichkeit für das Wohl Anderer so thematisiert und „Rogue One“ macht es gleich in mehrfacher Hinsicht.

Leider habe ich beim 3D Kopfschmerzen bekommen, was vermutlich daran lag, dass ich vergessen habe zu blinzeln. Man verpasst so schnell was, obwohl der Film, gerade bei der ersten Hälfte, dann doch eine Viertelstunde einsparen könnte, ohne Schaden zu nehmen. Die Effekte sind dennoch gewohnt hervorragend und man bekommt einiges an Schauwerten geliefert, die das Fanherz höher schlagen lassen. Zum Glück ist das aber nicht alles, was „Rogue One“ zu bieten hat. Ich weiß nicht genau, wie Disney das macht, aber die Besetzung ist wieder erste Sahne. Die sechs Hauptfiguren und auch die großen Nebenfiguren passen wunderbar zusammen und in dieses Universum. Das Wiedersehen mit zwei bestimmten Figuren sehe ich etwas zwiespältig. Einerseits finde ich es ganz großartig sie zu sehen, andererseits bringt das ein paar ungewollt komisch wirkende Momente mit sich. Stichwort Uncanny Valley.

Cassian und K-2SO sind ein gutes Gespann und ohne den trockenen, morbiden Humor des umprogrammierten Androiden, wäre Rogue One um vieles ärmer. K-2SO wird von Alan Tudyk gesprochen und er war sein Motion-Capture-Stand-In. Eine ganz ähnliche Rolle hatte er schon als Roboter Sonny in „I, Robot“. Genrefans dürfte er aber auch als „Joss-Whedon-Schauspieler“, mindestens aus „Firefly“ oder „Dollhouse“ bekannt sein. Diego Luna bringt mit Cassian eine vielschichtige Figur ins Spiel, die schon viel gesehen und erlebt hat und erst wieder lernen muss, die eigene harte Schale aufzubrechen. Chirrut und Baze, die von Cassian und Jyn beim lustigen Planetenhopping in der ersten Hälfte des Films aufgelesen werden, sind auch total süß zusammen und bringen sowohl Gelassenheit, als auch Feuerkraft in die Gruppe. Zuletzt ist da noch der eher verängstigte Pilot Bhodi, dessen Mut angesichts der Aussichten nicht unerwähnt bleiben sollte. Er wird von Riz Ahmed gespielt, den ich dieses Jahr schon in „Jason Bourne“ gesehen habe, der mir aber als tragische Figur aus „Nightcrawler“ in Erinnerung blieb.

Mir ist recht schnell aufgefallen, dass einige Momente – einige Szenen und Monologfetzen – aus den Trailern, es nicht in den fertigen Film geschafft haben. Das wird besonders deutlich, weil das auch inzwischen als ikonisch für „Rogue One“ stehende Momente betrifft. Sicher ist, dass diese Einstellungen aus früheren Schnittfassungen stammen, die offenbar über den Haufen geworfen wurden. Ich glaube, Saw Gerrera und Jyn Erso hatten anfangs noch mehr Zeit zusammen in ihrer Jugend. Was sich genau geändert hat, oder so nicht mehr vorkommt, könnt ihr am Ende des Beitrages lesen, auch wenn es aufgrund des Nichtvorhandenseins, ja eigentlich keine Spoiler sind.

Michael Giacchinos Filmmusik könnte auch von John Williams stammen. Daran ist nichts auszusetzen und sie fühlt sich voll nach Star Wars an. Wenn ich etwas an „Rogue One“ auszusetzen habe, dann dass Mads Mikkelsen als Galen Erso und Forrest Whitaker als Saw Gerrara vergleichsweise wenig zu tun bekommen, bzw. ihre Auftritte nur recht kurz sind, obwohl es in der ersten Hälfte des Films fast ausschließlich um sie geht. Der direkte Anschluss an „Eine Neue Hoffnung“ hingegen ist wirklich gelungen und ist befriedigender, als das Ende von „Die Rache der Sith“. Alles in allem ist „Rogue One – A Star Wars Story“ frischer Wind, eine neue Actionnummer im Star-Wars-Universum und in sich schlüssig und abgeschlossen.

Im Zoo Palast Berlin begegnet euch übrigens dieser finstre Gesell. Immer bereit für ein Selfie ;)

Death Trooper - Rogue One

weiterführender Link: Rogue One – A Star Wars Story

Zu den nicht verwendeten Trailereinstellungen gehört z.B. Jyn Ersos „I rebel“ als auch Saw Gerreras kurze Ansprache zu „What will you become?“. Des Weiteren sagt Director Krennic nie zu Darth Vader: „The power we are dealing with here is immeasurable“. Andere Einstellungen finden so nicht statt, weil offenbar die Handlungsabfolge umgestellt und an andere Orte verlegt wurde. Weder rennt Jin mit den Plänen am Strand entlang, noch begegnet ihr auf der Turmspitze ein einzelner Tie Fighter. Das sind allesamt großartige Momente und Monologfetzen in den Trailern, die wegen ihrer Wirkung wohl auch eben für die Trailer ausgewählt wurden. Leider fielen sie der Schere zum Opfer und man kann sich nur wünschen, dass sie ihren Weg auf die BluRay finden. Zumindest wünsche ich mir das.

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Star Wars – Das Erwachen der Macht https://blog.michaelspieler.eu/2015/12/16/star-wars-das-erwachen-der-macht/ Wed, 16 Dec 2015 08:58:41 +0000 http://blog.michaelspieler.eu/?p=455 Star Wars – Das Erwachen der Macht weiterlesen]]> „Es ist wahr. Einfach alles.“

Das Herz pocht schneller als nach 10 Jahren Pause – einige sprechen auch von 32 Jahren Pause – das Logo von Lucasfilm Ltd. über die Leinwand glitzert. Die Mundwinkel gehorchen nicht und bilden ein Grinsen von Ohr zu Ohr, dass es wehtut, als 10 wohl vertraute Worte in blauer Schrift ein neues Kapitel aufschlagen. Ein neues Kapitel für die Generation meiner Eltern, die den Krieg der Sterne bei der Uraufführung im Kino sehen konnte. Ein neues Kapitel für die jungen Erwachsenen von heute und ein neues Kapitel für mich und die größtenteils enttäuschte Generation, die mit der Prequel-Trilogie in den Kinos aufwuchs und schon nicht mehr 12 Jahre alt war.

Gänsehaut, Anspannung, Lachen, Tränen. „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ drückt alle nur vorhandenen Knöpfe zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Dosis. Eine unfassbar großartige Szenerie bettet die Figuren in eine glaubwürdige Welt. Das lebt alles! Die Galaxie weit, weit entfernt wird echt und man sitzt mit im Cockpit, rennt um sein Leben, zieht mutig eine Klinge aus pulsierendem Licht. Ich kann nur hoffen, dass ihr euch nicht von Disneys überbordendem Werbewahn verschrecken lasst. Vergesst den Kindersekt und die Orangen mit Star-Wars-Logo und schaut diesen Film, wenn euch die Saga am Herzen liegt.

„Star Wars – Das Erwachen der Macht“ ist alles, auf das wir hoffen durften und nicht weniger. Der Handlungsablauf mit seinen Akten orientiert sich dicht am Original von 1977 und es wird sicher Stimmen geben, die dem Film nicht genug Originalität in dieser Hinsicht vorwerfen werden. Der Hype, in den ich mich selbst hineinsteigern ließ, war trotzdem nicht ungerechtfertigt, weil die Umsetzung einfach stimmt. Das ist ein guter SciFi-Fanatasy-Film und einer der besten Star-Wars-Filme. Das Grinsen? Immer noch da.

Zwei Dinge sind mir dann aber doch aufgestoßen und ich erwähne sie nur, weil sie mich tatsächlich aus dem Film herausgerissen haben. Erstens: Zufälle. Zufälle in Filmen werden oft überstrapaziert und so erging es mir auch in einer Szene bei „Star Wars – Das Erwachen der Macht“. Damit sich bestimmte Figuren treffen können, muss man eben einen solchen Zufall hinnehmen, der bei der Größe der Galaxie, an Unglaubwürdigkeit grenzt. Als Fan kann man sich natürlich den Willen der Macht in diesem speziellen Fall herbeiorakeln, akzeptieren muss man es so oder so. Zweitens habe ich persönlich ein Problem damit, wie Abrams für dramatischen Effekt auch sonst mit galaktischen Distanzen umgeht. Wer „Star Trek Into Darkness“ gesehen hat, weiß, worauf ich anspiele und die Stelle im Film wird sofort auffallen.

Für eine Action-Adventure-SciFi-Fantasy ist „Star Wars – Das Erwachen der Macht“, trotz dieser wirklich pingelig ausgemachten Schluckaufs, so gut wie nur möglich. Die Action stimmt, die Chemie stimmt, der Humor stimmt, das Timing stimmt und die 2 Stunden und 15 Minuten im Kino werden nie lang. Ich muss den nur unbedingt noch im IMAX sehen, denn es scheint, keine Leinwand kann groß genug sein, für alles, was es zu sehen gibt und man kann sich hier echt sattsehen, ohne dass einem schwindelig wird. Die Kameraarbeit ist hervorragend ruhig und Lens Flares sind sinnvoll eingesetzt ;)

John Williams‘ Musik ist dem Anlass angemessen und hält natürlich viele vertraute Klänge parat. Leider müssen wir auch beim Soundtrack auf den 18. Dezember warten, sodass ihr jetzt noch nicht reinhören könnt. Die Titelliste spoilert vermutlich genauso, wie die Bücher zum Film, die sonst ja auch spätestens eine Woche vor Filmstart in den Regalen stehen. Die Art und Weise wie stark Disney die Details der Geschichte vor dem Publikum verbirgt, steht schon irgendwie im krassen Gegensatz zur eigenen Bombardierung der Massen mit Werbung. Aber wer da mal drauf geachtet hat, sind es auch immer nur dieselben wenigen, eher generischen Bilder und das Logo, die auf den Verpackungen auftauchen.

Der Grundstein für die nächsten Filme ist gelegt und ich kann 2017 kaum erwarten. Die Weltpremiere fand vorgestern in Los Angeles statt und die Aufzeichnung zum Event findet ihr auf YouTube. Wer die Europapremiere (Roter Teppich) heute Abend um 18:15 Uhr aus London und Berlin live mitverfolgen möchte, kann das hier tun. Dort wurde gestern ein Tie Fighter als Kulisse für den Roten Teppich zusammengeschraubt, der sicher auch im Livestream auftaucht:

SWTFA - Tie Fighter

weiterführender Link: Star Wars – Das Erwachen der Macht

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