Was läuft im Juli im Kino?

Der Juli ist nun ja schon eine Kinowoch alt, aber das Beste kommt erst noch. Letzte Woche machten „Smaragdgrün“ und „Verräter wie wir“ den Anfang. Ersteres ist der dritte Teil der Jugendbuchverfilmungen nach den Romanen von Kerstin Grier. 2013 machte „Rubinrot“ den Anfang und 2014 folgte „Saphirblau“. Ich selbst habe nicht einen der Filme gesehen, aber es gibt ja eine Fanbasis. Derzeit habe ich diese Fantasy-Jugendbuch-Verfilmungen mit eingebauter Fortsetzungsgarantie recht über.

„Verräter wie wir“ hingegen habe ich gesehen und kann ich nur wärmstens jedem empfehlen, der europäische Thriller a la „The International“ oder „A Most Wanted Man“ mag. Ein junges britisches Paar, das mit einem Urlaub in Nordafrika versucht seine Ehe zu retten, macht dort Bekanntschaft mit dem russischen Mafioso Dima (Stellan Skarsgård). Als Perry (Ewan Mcgregor) der Bitte von Dima nachkommt, Informationen zum britischen Geheimdienst zu schmuggeln, geraten sie in ein Netz aus Intrigen und Mord.

Ab morgen wird dann endlich wieder die Erde von Heuschrecken-Aliens angegriffen, denn die Fortsetzung von „Independence Day“, „Independence Day: Wiederkehr“ startet in den Kinos:

„Independence Day: Wiederkehr“ ist genau das was man vom Emmerich und als Fortsetzung erwartet und es ist großartig. Es ist von Anfang bis zum Ende Spektakel und das soll auch so sein. Es nimmt sich und das Katastrophen-Genre erneut auf den Arm, wobei man bei der Besetzung merkt, wie viel Spaß sie im überdimensionalen Spielzeugkasten hatten. Man hat in den knapp zwei Stunden einfach keine Langweile und trotz einer gewissen Übersättigung an Weltzerstörung (zuletzt in „X-Men Apokalypse“ auch von Fox), erinnert sie hier sehr stark an den Film von 1996, der für mich nach wie vor der erste SciFi-Kracher des 21. Jahrhunderts war . So Etwas gab es vorher einfach nicht in diesem Ausmaß. Ja, hier wird jedes Actionfilmklischee abgefeiert und ja es ist alles unfassbar cheesy, aber genau das macht Independence Day aus. Pew, pew Aliens! Pew, pew. Eine ordentliche Review folgt heute oder morgen auf fictionBOX.de.

Wie ihr oben sehen könnt, fliegt am dem 21.07. die Enterprise wieder durch unendliche Weiten und trifft diesmal bei „der letzten Grenze“ auf ordentlich Widerstand. Wie die Crew um Chris Pines Captain Kirk in „Star Trek: Beyond“ die vermeintliche Zerstörung der Enterprise, a la „Star Trek III – Die Suche nach Mr. Spock“, überlebt, sehen wir nächste Woche. Dazu gesellt sich „BFG“. In Steven Spielbergs neuem Kinder-Fantasyfilm nach Romanvorlage, treffen ein Mädchen und ein Big Friendly Giant aufeinander und müssen es mit bösen Riesen aufnehmen.

Bei „BFG“ bitte nicht wundern, dass hierzulande Disney nicht in der Vermarktung auftaucht. Aus irgendwlechen Gründen hat Constantin Film den Vertrieb hierzulande übernommen, so dass „Disney’s“ aus dem Titel verschwindet. Bei Disney Deutschland konzentriert man sich indes  schon auf „Findet Dorie“ und „Elliot, der Drache“. Warner hingegen startet am selben Tag mit der „Legend of Tarzan“, ihre Neuverfilmung des Klassikers von Edgar Rice Burroughs.

Die Realverfilmung lässt Alexander Skarsgård als Tarzan, gegen Christoph Waltz als Captain Rom der belgischen Armee antreten. Dabei versteht sich „Legend of Tarzan“ als eine Art Fortsetzung der Originalgeschichte. Er kehrt wohl nach einer Zeit bei den Menschen in den Dschungel zurück um gegen die Belgier anzutreten. Jedenfalls suggerieren das die Trailer.

Damit schließt sich für mich der Kinojuli 2016 und die zweite Jahreshälfte beginnt. Der August hat dann das umstrittene „Ghostbusters“-Remake, ein Wiedersehen mit „Jason Bourne“ und den „Turtles“ in Petto. Weiterhin darf mich das „Suicide Squad“ gerne davon überzeugen, dass DC-Filme-außer-Batman auch was drauf haben.

 

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