Kinofilme Mai 2013

Das war der Mai und seine Filme

Ich habe ja in vorauseilendem Gehorsam drei Filme dem April zugesprochen, obwohl sie tatsächlich erst am 1. & 2. Mai ins Kino kamen. „Iron Man 3“, „I, Anna“ und „Charlies Welt“ kamen am ersten (von insgesamt fünf) Filmstartdonnerstag im Mai bei uns ins Kino.

In der zweiten (aber „echten“ ersten) Woche kam nun eines der Highlights des Kinosommers ins Kino: „Star Trek Into Darkness„. Zum kommenden Home Release am 16. September 2013 werde ich einen großen Gesamtartikel um den Film bzw. zum Filmfranchise (mit Videospiel, Comics & Roman) veröffentlichen, der auch meine Meinung zum Film beinhalten wird, die ich damals aus Zeitgründen nicht liefern konnte. Meine Kollegen Marcel & Christian haben ihre Meinung kundgetan und decken im Grunde beide Enden des Spektrums ab. Ich bin auch nach mehrmaliger Sichtung und mehrmonatigem Abstand, immer noch näher an Marcels Bewertung von 9 von 10 Khaaaaaans.

Die dritte Maiwoche ist ein großes schwarzes Loch. Weder habe ich „Der große Gatsby“ gesehen (mehrmalige Kinoabendplanungen lösten sich in Rauch auf), noch hat mich der Trailer zum Animationsfilm „Epic“ irgendwie angesprochen, noch bin ich Fan von Horror à la „Evil Dead“. Es hatte auch kein/e fictionBox-Kollege/Kollegin Zeit, sich da irgendetwas anzusehen, also vergessen wir die Woche einfach ganz schnell.

Am 23. Mai kam der sechste Teil von Vin Diesels Autoschrauber/Gangster-Epos „Fast & Furious“ in Kino und auch den konnte ich selbst noch nicht sehen, aber Marcel konnte und fand ihn so mittel. Ich bin der Reihe ja ganz positiv zugeneigt, mit ihrer rohen Dämlichkeit und geradlinigen Action weiß man genau, woran man ist und die Darsteller funktionieren in ihrer Brohaftigkeit einfach super zusammen. Ich mag das. 6 von 10 brennende Reifen.

Am selben Tag konnte man auch zum deutschen Drama „Freier Fall“ im Kinosessel Platz nehmen. Ich habe den Film bereits zur Berlinale geschaut und war zunächst von der relativ miesen Grundstimmung enttäuscht. „Freier Fall“ ist kein Feel-Good-Movie. Er konfrontiert mit den immer noch möglichen und alltäglichen Problemen eines Coming-outs in Deutschland und trägt die ganze Thematik in ein besonders schwieriges Umfeld: den Polizeidienst. Dazu kommt, dass die erwachenden Gefühle fürs eigene Geschlecht und das subsequente Coming-out nicht wie in anderen Filmen in der Jugend der Hauptfigur stattfinden, sondern einem Mann Anfang/Mitte 30, der gerade geheiratet hat und drauf und dran ist Vater zu werden. So eine Konstellation kann natürlich vorkommen, war aber schon arg an der Grenze dessen, was man so an Dramaanhäufung für einen Menschen als glaubwürdig empfindet. Hanno Koffler, Max Riemelt und Katharina Schüttler spielen die Situation aber fantastisch, auch wenn mich das Ende geärgert hat, dass er noch 6 von 10 Waldläufe bekommt.

Der letzte Kinodonnerstag stand dann voll und ganz im Zeichen von „Hangover 3“, den – so wurde mir zugetragen – wohl überflüssigsten Teil der Reihe. Ich kenne nur den Ersten und kann schon nicht erklären, was daran so witzig sein soll, sodass ich hier auch nichts zum Dritten sagen will und mangels Sichtung auch nicht kann.

Im Juni ging es mit dem Vater-Sohn-Gespann Smith in „After Earth“ los, gefolgt vom Familien- und Generationendrama „The Place Beyond The Pines“ mit Ryan Gosling und Bradley Cooper. Er brachte einen ersten „Twilight“-Ersatz in Form von „Seelen“ (das Buch ist sogar von Stephenie Meyer), einen gewissen Kryptonier als „Man of Steel“ zurück ins Kino und zu guter Letzt durfte Brad Pitt in „World War Z“ die Welt vor der totalen Zombiefizierung retten. Mehr dazu im nächsten Beitrag (möge er zeitnah erscheinen).

Bilder & Videos © 2013 Paramount Pictures, Universal Pictures & Edition Salzgeber

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